Öltanks – Spektakel Part. 2
Tankumbau zum Löschwasserbehälter
Im Zuge der Entwicklung des IIGP Zollernalb wurden zwei Tanks der ehemaligen Heizöltankanlage der Kaserne einer neuen Nutzung zugeführt: Aus diesen Tanks entstehen leistungsfähige Löschwasserspeicher.
Das Nahwärmenetz der ehemaligen Zollernalb-Kaserne wurde von der Bundeswehr zunächst mit Kohle, später mit Heizöl und Erdgas betrieben. Mittlerweile werden für die Wärmeerzeugung Holzhackschnitzel aus Restholz aus dem eigenen Wald und der näheren Umgebung genutzt.
Die insgesamt 5 großen Heizöltanks mit zweimal 100.000, zweimal 80.000 und einmal 50.000 Liter waren bereits entleert.
Drei Tanks wurden aufgrund der Lage in einer zukünftigen Baufläche ausgegraben und abtransportiert. Sie werden zukünftig außerhalb des IIGP als Wassertanks genutzt.
Zwei Tanks mit einem Volumen von je 80.000 Litern im Untergeschoss der Heizzentrale wurden vor Ort gereinigt und umgebaut.
Im Vorfeld wurde umfassend geprüft, ob die vorhandenen Tanks für die Umrüstung geeignet sind – insbesondere hinsichtlich Material, baulichem Zustand, Volumen sowie der Zugänglichkeit für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr.
Vorteile der Umrüstung
- Nutzung bestehender Infrastruktur
- Deutliche Kostenersparnis gegenüber Rückbau und Neubau
Durch die Umnutzung konnten sowohl die kostenintensive Stilllegung mit Verfüllung bzw. der Ausbau der Tanks als auch die Neuanschaffung von Löschwasserbehältern vermieden werden.
Mit dem Umbau zu Löschwassertanks stehen der Feuerwehr im Brandfall in zentraler Lage inmitten des IIGP sofort 160.000 l Löschwasser zur Verfügung.

Zwei alte Öltanks aus Bundeswehrzeiten stehen noch im Keller.

Sie fassen jeweils 80.000 Liter.

Zuerst werden die Tanks professionell gereinigt.

Sämtliche Ölreste und Ablagerungen müssen entfernt werden

Der Deckel wird neu verschlossen.

Die alten Ölanschlüsse wurden entfernt.

Auf den Tanks wurden neue Anschlüsse für die Feuerwehr installiert.

Deckel wieder zu. Von oben sieht man die Wandlung von Öltank zu Löschwassertank nicht.